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Aktionsform

Ma├čnahmenplan

Infobox

Lernziel Kopf, Herz, Hand
Konkretisierung sprachlich vermittelt
Aktivität für die Lernenden darbietend, interaktiv
Sozialform Gruppenarbeit, Plenum
Lernphase Integrieren, Auswerten
Medien/ Material Pinnwand, Beamer, Tabellensoftware, Fotoprotokoll
Verwandte Fallbesprechung, Kollegiale Fallberatung, Problem-Ursache-Lösung-Schema, Transfer
Dauer
Teilnehmerzahl

Oder: Mein nächster Schritt

Durch die Planung konkreter Schritte und Maßnahmen wird die Umsetzung von Ergebnissen aus dem Seminar oder Workshop vorbereitet und gesichert.

1. Einsatzmöglichkeiten

2. So wird’s gemacht

Klassisch: Als Protokoll in einer moderierten Besprechung oder einem Workshop

Im Seminar zur Planung eines konkreten Umsetzungsschritts (Transfer)

Im Seminar im Rahmen einer Fallbesprechung oder Kollegialen Fallberatung

3. Didaktisch-methodische Hinweise

In Seminaren oder Workshops drehen sich die Gedanken der TN in der Regel um ganz konkrete Problemstellungen aus der eigenen Arbeitswelt. In moderierten Workshops sollte die Protokollierung von Maßnahmen einen zentralen Arbeitsschritt darstellen. In Seminaren sieht das etwas anders aus, obwohl auch hier der Anspruch der TN häufig darin besteht, dass man Lösungen an die Hand bekommt, die konkret, einfach und direkt umsetzbar sind. So nachvollziehbar dieses Anliegen ist, so unrealistisch ist es in der Regel auch, da es für komplexe Fragestellungen selten einfache Antworten gibt. Zumeist ist den TN auch eigentlich klar, wie man die Herausforderung angehen sollte. Unsicherheit („Kann ich das so machen?“ oder „Habe ich das ausreichend durchdacht?“) und Sorge vor den Folgen („Wenn ich das so mache, was denken dann die anderen?“) behindern häufig die Umsetzung. Die Fallbesprechung und die Diskussion möglicher Maßnahmen in der Gruppe helfen dabei, Unsicherheiten abzubauen und den Transfer in das echte Leben zu unterstützen (Transfer).

Allerdings ist bei diesem hohen Konkretisierungsgrad auch zu beachten, dass sich die TN nicht zu stark unter Umsetzungsdruck versetzen. Für komplexe Probleme lassen sich zwar häufig vordergründig einfache Lösungen finden, jedoch wird dabei auch der Ursprungsfall häufig zu stark vereinfacht. Die Diskussion im Seminarkontext zielt also nicht darauf, einen Umsetzungsfahrplan für einen einzelnen TN zu entwickeln, sie dient vielmehr der Ausleuchtung und Klärung des Falls. So werden neue Erkenntnisse gewonnen, und der individuelle Lösungsraum wird größer und klarer.

Einige Tipps für die Formulierung von Maßnahmen:

4. Vorteile/Chancen – Nachteile/Probleme

Vorteile & Chancen:

Nachteile & Probleme:

Literatur: Seifert 2008

Autor: Jan-Torsten Kohrs