Der Trainer – ein Jäger und Sammler!

In meinem Bekanntenkreis gibt es einige Trainer, und fast ausnahmslos zeigen sie  ein typisches Verhaltensmuster:  Sobald es Übungen, Anregungen, Arbeitsblätter oder Ähnliches gibt, dann wird gesammelt. Jeder Fortbildung dient auch dazu, den eigenen Methodenschatz zu erweitern und man ist ständig auf der Pirsch nach neuen Methoden. Soll dann ein neues Seminar ausgearbeitet werden, dann werden all diese Aufzeichnungen zusammengetragen. Und – man braucht ja noch mehr Input – es werden Bücher bestellt oder aus der Bibliothek geholt. Ganz gemäß des Mottos „Viel hilft viel!“ Der Trainer ist halt ein Jäger und Sammler.

Und ich gebe es zu: Auch ich bin da nicht anders. In meinem Büro habe ich einige Ordner mit Seminarmitschriften, alten Arbeitsblättern, ausgedruckten Fotoprotokollen usw. Und ich dürfte auch schon ein kleines Vermögen in Ratgeberbücher und Trainingskonzepte investiert haben.

Natürlich liefern mir all diese Unterlagen gute Anregungen. Allerdings habe ich festgestellt, dass mich ein „mehr“ an Unterlagen nicht wirklich weiterbringt. Meine Mitschriebe folgen einfach keiner vernünftigen Systematik und die Planung wird zwar ungeheuer kreativ, es kostet aber auch ungeheuer viel Zeit. Und oft genug habe ich mich bisher im wahrsten Sinne des Wortes „verzettelt“.

Aktuell ist mir ein älterer Buchtitel die Hände geraten: „Turbo-Workshops“ aus dem managerseminare-Verlag. Eigentlich ein recht gutes Buch mit vielen tollen Anregungen, aber mir gefällt nicht alles daran. So sind einige Dinge sind veraltet (es wird oft von Overheadfolien gesprochen), das zugrunde liegende Lernmodell (Accelerated Learning) wird etwas bemüht in die Konzeption der Trainingseinheiten eingeflochten. Darüber hinaus kann ich bei dem einen oder anderen Vorschlag zur methodischen Vorgehensweise kann ich schon jetzt sagen: das werde ich nie so machen!

Das Buch habe ich mir gekauft und es ist sein Geld auch wert. Oft habe ich aber auch Bücher ausgeliehen, in denen mir Teile Gefallen. Natürlich könnte ich diese auch kaufen, die gelungenen Passagen kopieren oder Teile herausschreiben. All das würde aber den Berg meiner Unterlagen nur noch vergrößern. Seit einigen Monaten gehe ich in solchen Fällen anders vor: Ich protokolliere die gelungenen Passagen direkt in methoden-kartothek.de. Das geht rasch, funktioniert sehr gut und ich kann gleichzeitig Anpassungen vornehmen. Dabei protokolliere ich jedes Trainingskonzept als Seminar. Wenn ich nun ein ähnliches Training durchzuführen habe, dann kann ich mich bei den bereits protokollierten Seminarbausteinen bedienen.

Genauso gehe ich vor, wenn ich als Teilnehmer in einem Seminar dabei bin: dann wird live auf dem Ipad mitprotokolliert!

Turbo-Workshop-Screenshot

Beispiel für ein adaptiertes Seminarkonzept (für lesbare Darstellung anklicken).

Das lohnt es sich anzuschauen:

Kein schlechtes Buch: „Turbo-Workshops“ auf der Verlagsseite von managerseminare

Passt zum Thema: Zeit sparen mit Seminarbausteinen

methoden-kartothek.de ausprobieren (kostenlos und unverbindlich)

 

 

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