Aus der Trainerpraxis: „Ich bau mal schnell eine Twitterwall!“

Techniken, wie man Feedback im Seminar einholt, gehören zum Handwerkszeug eines Trainers.  Eine meiner Lieblingsmethoden, zu der man lediglich einen PostIt-Block benötigt habe ich hier vorgestellt (Blog-Beitrag zur SMS-Methode), nur nenne ich sie mittlerweile eher „WhatsApp-Methode“ (denn wer nutzt den noch SMS???).  Auch mit dem geänderten Namen funktioniert die Methode immer noch sehr gut und

Der richtige Dozent, die richtige Trainerin

Eine Frage, die mich heute per Mail erreicht hat: „Hast du sowas wie eine Checkliste für die richtige Auswahl von Dozenten? Das würde mir gerade helfen.“. Die Hilfe kommt in Form eines Blogbeitrags (heute erneut veröffentlicht; ehemals erschienen am 2. Mai 2014; Autorin: Mirjam Soland)! Angenehme Lektüre! ___ Gute Trainingskonzepte und attraktive Seminarmethoden, wie wir sie hier

Erwartungsabfrage in MosCoW

Vor Kurzem habe ich hier mit dem Kartenrennen eine Einstiegstechnik zur Erwartungsabfrage vorgestellt. Dabei priorisieren die Teilnehmer eines Seminars die Inhalte. In letzter Zeit greife ich auch verstärkt auf eine ähnliche Methodik zurück: die MoSCoW-Priorisierung. Das Grundprinzip ist ähnlich: die Teilnehmer erhalten mögliche Seminarinhalte auf Kärtchen und ordnen diese dann nach Bedeutsamkeit. Dabei wird nach

Methodentipp: Kleine Seminaraufgaben mit großer Wirkung!

Es ist schwierig ein dynamisches Seminar zu protokollieren… Ein Kollege kam gestern auf mich zu: „Ich habe eine Seminargruppe mit 30 Studenten. Der Kompakt-Tag ist sehr lebendig mit vielen aktiven Übungen ausgestaltet. Irgendwie brauche ich da noch eine Idee, wie der Tag protokolliert werden soll. Das kann ich doch nicht einem Studenten aufs Auge drücken

Daddeln im Seminar: Zulassen oder dagegen ankämpfen?

Da war doch was… Gerade eben bin ich bei Spiegel Online über einen Kommentar zum Thema „Handynutzung im Alltag“  gestolpert. Mir spricht das ja aus dem Herzen und die dort empfohlenen „Fünf Handy-Regeln für ein besseres Leben“ gefallen mir – auch wenn ich eigentlich nicht unbedingt mehr Regeln in meinem Leben brauche. Für den besonderen

„Planning Poker“ – oder: was Moderatoren aus dem agilen Projektmanagement übernehmen können (Gruppenentscheidungen Teil 5)

Über einen Kollegen wurde ich auf einen sehr schönen und angenehm unaufgeregten Artikel zum Thema „Agiles Management“ aufmerksam. Der Organisationssoziologe Stefan Kühl beschreibt darin, was er von schnelllebigen Management-Methoden hält. Unter anderem greift er auch den Trend-Begriff der Agilität auf: „Die Prinzipien der Agilität sind alles andere als neu. Beeindruckend ist lediglich die Kreativität, mit

Entscheidungen in Gruppen herbeiführen (Teil 4) – hilfreiche Regeln und der „Advocatus Diaboli“

In den zurückliegenden Beiträgen dieser Reihe habe ich verschiedene Methoden für die Arbeit mit Gruppen zusammengestellt. Teil 1 nahm klassische Moderationsmethoden in den Blick, die methodischen Vorgehensmodelle wurden in Teil 2 noch ausgebaut und im Teil 3 durch das Systemische Konsensieren ergänzt. Heute möchte ich an dieser Stelle keine zusätzlichen Methoden beschreiben, sondern viel grundsätzliche und hilfreiche