Aus der Trainerpraxis: „Ich bau mal schnell eine Twitterwall!“

Techniken, wie man Feedback im Seminar einholt, gehören zum Handwerkszeug eines Trainers.  Eine meiner Lieblingsmethoden, zu der man lediglich einen PostIt-Block benötigt habe ich hier vorgestellt (Blog-Beitrag zur SMS-Methode), nur nenne ich sie mittlerweile eher „WhatsApp-Methode“ (denn wer nutzt den noch SMS???).  Auch mit dem geänderten Namen funktioniert die Methode immer noch sehr gut und

Nie ein Flop: die Sortieraufgabe!

Es ist eine meiner absoluten Lieblingsmethoden in Seminaren und Trainings und kommt demzufolge häufig zum Einsatz: die Sortieraufgabe. Die Teilnehmer bringen dabei Karten mit Begriffen, den Schritten eines Ablaufs oder Handlungen in eine Reihenfolge oder Hierarchie. Der besondere Charme der Methode liegt in ihrer Einfachheit. Und es gibt nahezu kein Thema, auf das sich das „Sortieren“

Teilnehmer-„Mapping“ zum Seminareinstieg

„Ich brauche eine schnelle, nicht verspielte Kennenlernmethode für einen Workshop. Die Leute sollen etwas locker werden und ein wenig erzählen, aber das dröge Vorstellen der Reihe nach geht nicht und etwas Spielerisches trau ich mich nicht. Hast du da was für mich, was gleichermaßen seriös ist und doch irgendwie das Eis bricht?“ Diese Anfrage habe

Erwartungsabfrage in MosCoW

Vor Kurzem habe ich hier mit dem Kartenrennen eine Einstiegstechnik zur Erwartungsabfrage vorgestellt. Dabei priorisieren die Teilnehmer eines Seminars die Inhalte. In letzter Zeit greife ich auch verstärkt auf eine ähnliche Methodik zurück: die MoSCoW-Priorisierung. Das Grundprinzip ist ähnlich: die Teilnehmer erhalten mögliche Seminarinhalte auf Kärtchen und ordnen diese dann nach Bedeutsamkeit. Dabei wird nach

Methodentipp: Kleine Seminaraufgaben mit großer Wirkung!

Es ist schwierig ein dynamisches Seminar zu protokollieren… Ein Kollege kam gestern auf mich zu: „Ich habe eine Seminargruppe mit 30 Studenten. Der Kompakt-Tag ist sehr lebendig mit vielen aktiven Übungen ausgestaltet. Irgendwie brauche ich da noch eine Idee, wie der Tag protokolliert werden soll. Das kann ich doch nicht einem Studenten aufs Auge drücken

„Planning Poker“ – oder: was Moderatoren aus dem agilen Projektmanagement übernehmen können (Gruppenentscheidungen Teil 5)

Über einen Kollegen wurde ich auf einen sehr schönen und angenehm unaufgeregten Artikel zum Thema „Agiles Management“ aufmerksam. Der Organisationssoziologe Stefan Kühl beschreibt darin, was er von schnelllebigen Management-Methoden hält. Unter anderem greift er auch den Trend-Begriff der Agilität auf: „Die Prinzipien der Agilität sind alles andere als neu. Beeindruckend ist lediglich die Kreativität, mit

Entscheidungen in Gruppen herbeiführen (Teil 4) – hilfreiche Regeln und der „Advocatus Diaboli“

In den zurückliegenden Beiträgen dieser Reihe habe ich verschiedene Methoden für die Arbeit mit Gruppen zusammengestellt. Teil 1 nahm klassische Moderationsmethoden in den Blick, die methodischen Vorgehensmodelle wurden in Teil 2 noch ausgebaut und im Teil 3 durch das Systemische Konsensieren ergänzt. Heute möchte ich an dieser Stelle keine zusätzlichen Methoden beschreiben, sondern viel grundsätzliche und hilfreiche